Wandertour mit Hund durchs Wental in Baden-Württemberg

Eine wunderschöne Landschaft und steinige Highlights prägen das Wental. Am besten lässt sich das Gebiet bei einer Wanderung erkunden.

Start: Der Wanderparkplatz geht von der Steinheimer Straße in Bartholomä ab und befindet sich gegenüber vom Flugplatz Bartholomä-Amalienhof.

Charakteristik: Bei der Tour handelt es sich um eine Rundwanderung.

Länge: Die Route „Wanderblume Nr. 4“ (grüne Markierung) soll 17 Kilometer lang sein (Höhenunterschied 100 Meter und Höhenmeter gesamt 117 Meter). Auch unser Kilometerzähler zeigte etwa 17 Kilometer. Unsere Strecke ist auf der Karte gelb markiert. Ein kleine Alternative ist orange eingezeichnet.

Schwierigkeitsgrad: Die Wandertour ist leicht, da die Wege in der Regel sehr breit sowie gut befestigt sind und die Steigungen sich in Grenzen halten. Die Strecke ist sowohl Kinderwagen- als auch Farradtauglich.

Ausrüstung: Neben zum Wetter passende Kleidung und gutem Schuhwerk sollte auf jeden Fall Proviant sowie Wasser für Mensch und Hund im Rucksack sein. Denn sofern keine Pfützen vorhanden sind, gibt es keine Trinkmöglichkeiten.

Markierung: Die Routen vom Schäbischen Albverein und der Gemeinde Bartholomä sind sehr gut ausgeschildert.

Beste Wanderzeit: Streckenweise kann hier am Wochenende einiges los sein. Wer mehr Ruhe haben möchte, sollte unter der Woche durchs Felsenmeer und Wental wandern. Ein Teil der Strecke liegt im Wald und ist dementsprechend schattig, aber längere Streckenabschnitte führen direkt durch die Sonne. Jedoch ist es auch möglich im Sommer durch das Wental zu wandern, vielleicht aber nicht in der prallen Mittagshitze, fast überall gibt es nämlich ein schattiges Plätzchen zum Ausruhen.

Leinenpflicht: Das Wental ist ein Naturschutzgebiet und deswegen dürfen Hunde leider nur mit Leine dadurch laufen.*

Einkehrmöglichkeiten: Die einzige Einkehrmöglichkeit an der wir zu Fuß vorbei gekommen sind, ist das Landhotel Wental. In dem Restaurant kann man die schwäbische Küche genießen (getestet haben wir es aber nicht, falls Ihr Erfahrungen damit habt, immer her damit!).

In dem Text Von Umwegen, Dinosauriern und Natur berichte ich von unserer Tour.

*In Baden-Württemberg besteht zwar keine generelle Leinenpflicht, aber wenn auf den freilaufenden Hund im Wald nicht mehr eingewirkt werden kann, stellt das eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße bis zu 5000 Euro geahndet werden kann. Hinzu kommt, dass in Jagdgebieten auf freilaufende Hunde geschossen werden darf, wenn der Halter nicht ausfindig gemacht werden kann und der Hund Wild nachstellt und dieses gefährdet. Allerdings muss der Jäger/Wildtierschützer dann zuerst selbst versuchen den Hund einzufangen, sofern es ihm zumutbar ist. Im Bereich von Spiel-/Liegewiesen, Wassertretanlagen und Spielplätzen müssen Hunde an die Leine.

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