Liebster Award: 10 Fragen an Anni und Alex

Hund im Gepäck ist von Anja und Frau Alma zum „Liebster Award“ nominiert worden. Das ist eine Aktion um noch kleine/unbekanntere Blogs vorzustellen. Vielen Dank dafür, dass Ihr uns bedacht habt und nun beantworte ich gerne die Fragen.

In welcher Serie könnte Dein Hund eine Hauptrolle übernehmen und wenn ja, welche?

Es gibt eigentlich keine Hauptrolle, die zu hundert Prozent passt. Am ehesten wäre Alex sicherlich Scooby Doo, da er auch ein großer Angsthase ist und verfressen. Wenn er nicht kinderlieb sein müsste, würde auch Timmy von den fünf Freunden gut passen, Alex beschützt und jagt nämlich gerne. Fehlt nur noch ein intelligenter und ein alberner Hund, aber da fällt mir keiner ein, dem Alex ähnlich ist.

Auf was kannst Du zusammen mit Deinem Hund nicht verzichten?

Definitiv können wir nicht auf Bewegung in der Natur verzichten. Also auf das gemeinsame laufen und wandern. Zwischendurch legen Alex und ich auch mal ein paar kurze Sprints ein. Leider ist er viel schneller als ich und hat auch die bessere Kondition, aber seine Augen fangen trotzdem immer an zu strahlen und wir haben sehr viel Spaß. Wenn wir beide nicht genügend Bewegung bekommen, werden wir unausgeglichen und frustriert. Was ich auch nicht missen möchte, sind unsere Kuscheleinheiten: Bevor Alex aus dem Tierheim zu mir kam, hat er nichts Großartiges kennengelernt. Er hatte überhaupt keinen Kontakt zu Menschen und ließ sich lange Zeit nicht wirklich anfassen. Inzwischen ist er zu einer richtigen Schmusebacke geworden und ich könnte jedes Mal vor Freude weinen, wenn wir kuschelnd im Bett oder auf dem Sofa liegen.

Welches peinliche Erlebnis zusammen mit Deinem Hund ist Dir bis heute in Erinnerung geblieben?

Als ich mit Alex das erste Mal bei unserem neuen Tierarzt war, hat er erst einmal aus Angst einen Haufen dort hingelegt. Das ist mir schon etwas unangenehm.

Ohne welchen Gegenstand verlasst ihr nie das Haus?

Wenn wir nur mal eben um den Block gehen, ist nur mein Smartphone immer mit dabei. Bei größeren Runden auf jeden Fall eine Schleppleine (Alex ist ein leidenschaftlicher Jäger) und sein Futter, damit er sich das erarbeiten kann.

Wie ist der Name Deines Blogs entstanden und war es schwer für Dich, Dich auf einen Namen festzulegen?

Von Anfang wusste ich, dass ich einen Namen haben möchte, der das Reisen beziehungsweise unterwegs sein enthält. Also habe ich alles, was mir einfiel, aufgeschrieben und nacheinander die Namen wieder durchgestrichen. Der einzige, der blieb und mich überzeugt hat, war “Hund im Gepäck – unterwegs mit vier Pfoten“. Also es ging recht schnell und der Name passt einfach perfekt.

Wenn Du einfach so die Koffer packen könntest, wohin würde es für Dich und Deinen Hund gehen?

Dann würden Alex und ich mit einem Bulli durch Europa reisen.

Welche Themen beschäftigen Dich im Alltag mit Deinem Hund am meisten?

Das ist leicht, auf jeden Fall Ruhe finden und Ängste überwinden. Alex ist ein nicht sozialisierter Angsthund, der wahrscheinlich in einer Tötungsstation geboren wurde. Es gibt eigentlich fast nichts, wovor er keine Angst hat, außer glücklicherweise vor Pferden. Wir haben zwar schon viel daran gearbeitet und es ist auch deutlich besser geworden, aber unser Alltag ist trotzdem ständig davon geprägt. Auch ich habe ziemlich früh meine Erfahrungen mit starken Ängsten gemacht und gehöre noch immer eher zu den ängstlichen Personen, die genau wie Alex stark auf andere reagieren. So kommt es immer wieder vor, dass wir gegenseitig unsere Stimmungen übernehmen. Deshalb üben wir eigentlich täglich Ruhe zu bewahren und immer wieder Ängste zu überwinden.

Für welche Eigenschaften bewunderst Du Deinen Hund und welche treiben Dich manchmal auf die Palme?

Am meisten bewundere ich Alex und Hunde allgemein dafür, dass sie stets im Hier und Jetzt leben. Sie denken weder an gestern noch an morgen. Leider fällt mir das manchmal recht schwer. Auf die Palme bringen mich hingegen manchmal seine Aufpassereien. Es ist zwar schön, dass er mich/uns beschützen oder warnen will, aber er kündigt jeden Menschen und jede Katze an, die er unten auf der Straße sieht. Und manches Mal übertreibt er dermaßen, dass die Ohren schmerzen.

Auf welche Message kannst und willst Du bei Deinem Blog nicht verzichten?

Es gibt eigentlich mindestens zwei Botschaften, die mir wichtig sind: Erstens jedes Hund-Mensch-Team ist anders und sollte seinen eigenen Weg finden, und zweitens den anderen so zu akzeptieren und respektieren, wie er ist und ihn seinen Bedürfnissen entsprechend zu fordern und zu fördern. Kurz gesagt, lasst den Hund auch Hund sein.

Wie würde Dich Dein Hund in 5 Worten beschreiben?

Nervig, weil ich ihn ständig fotografieren und streicheln will.

Unzuverlässig, weil es mir nicht immer gelingt einen kühlen Kopf zu bewahren und ich ihm dann keinen sicheren Halt geben kann.

Respektvoll, weil ich versuche ihn, sein Wesen, seine Bedürfnisse und seine Eigenschaften ernst zu nehmen und dementsprechend sein Leben zu gestalten.

Manchmal zu vernünftig oder als Spaßbremse, weil ich ihn nicht einfach hinter der Katze oder den Rehen hinterherlaufen lasse.

Unternehmungslustig, weil ich mit ihm gerne neue Orte und Ecken erkunde.

Natürlich hoffe ich, dass er mich einfach als liebenswerten Freund sieht mit dem er durch dick und dünn gehen kann! 😉

Die Nächsten bitte

So jetzt darf auch ich jemanden aussuchen, der meine zehn Fragen beantwortet.

Und der Oscar geht an  äh sorry, falsch… Ich nominiere:

Sina und Kuni von SNUUTdog

Victoria und Beagle Timmy von Der Schnüffelinspektor

Bettina von Ricas Dogblog

Hier die Fragen, die ich mir für Euch ausgedacht habe:

  1. Wie bist Du zu Deinem Hund gekommen?
  2. Worauf legst Du am meisten wert, wenn es um das Zusammenleben mit Hund geht?
  3. Welche Momente genießt Du am meisten mit Deinem Hund?
  4. Was könntest Du trotz aller Liebe zu Deinem Hund nicht für ihn tun?
  5. Wenn Du eine Sache an Deinem Hund ändern könntest, was wäre das?
  6. Was war Dein größter Fehler in Sachen Hundeerziehung?
  7. Glaubst Du, dass Du etwas von Deinem Hund lernen kannst, und wenn, was?
  8. Welche Themen rund um Hunde interessieren Dich am meisten?
  9. Was glaubst Du, hält Dein Hund davon, dass Du öffentlich über Euer Leben plauderst?
  10. Was wünscht Du Dir für Deinen Blog?

4 Comments

  1. Ui, vielen Dank für die Nominierung. Das freut mich und meine Hunde natürlich sehr 🙂 Ich hab da aber gleich mal eine Frage, weil ich ja erst seit kurzem dabei bin. Gibt es dafür ein bestimmtes Zeitlimit? Ich beantworte die Fragen sehr gerne, schaffe es aber definitiv diese Woche nicht mehr.
    LG Bettina mit Rica und Bobby

    • Anni Antworten

      Hallo Bettina, freut mich zu hören und gern geschehen. Ich weiß nichts von einem Zeitlimit, also keinen Stress! Viele Grüße

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