Auf Reisen mit Hund: 7 Tipps für die Vorbereitung

Für viele beginnt bald die Reisezeit und da darf ein bisschen Vorbereitung nicht fehlen, wenn man einen entspannten Urlaub mit Hund verbringen möchte. Deshalb bekommt Ihr hier 7 Tipps, wie Ihr Eure Reise mit Hund am besten plant und woran Ihr denken solltet.

Tipp 1: Das passende Reiseziel finden

Wer einen Urlaub plant, sieht sich meist als Erstes mit der Frage konfrontiert: Wohin soll es gehen? Leider ist es nicht immer problemlos möglich überall mit seinem Hund hinzu reisen. Am einfachsten ist es natürlich innerhalb des eigenen Landes zu verreisen. Man spricht die Sprache und kennt sich normalerweise mit den Gepflogenheiten und Gesetzen aus, wobei sich die von Region und Region natürlich unterscheiden können. Zum Beispiel gibt es in manchen Bundesländern Deutschlands Leinenpflicht und in anderen nicht. Außerdem gibt es auch in der eigenen Heimat zahlreiche, wunderschöne Ecken, die eine Reise wert sind.

Doch manchmal muss man auch einfach raus. Etwas Neues sehen und entdecken. Dafür sind am besten europäische Länder geeignet, da sie, je nach Wohnort, relativ unproblematisch erreicht werden können. Allerdings hat jedes Land seine eigenen Gesetze über die man sich vorab informieren sollte, damit es kein böses Erwachen gibt. Denn es kann durchaus passieren, dass man nicht ins Land hinein darf oder sogar der Hund beschlagnahmt wird. Manche Länder haben genauso wie einige Bundesländer eine Rasseliste. Darauf stehen bestimmte Hunderassen und oft auch deren Mischungen, die nicht ins Land dürfen und auch nicht durchfahren. Wer zum Beispiel mit einem Pit Bull nach Spanien möchte, kann weder das Auto noch den Zug nehmen, denn in Frankreich dürfen diese Hunde die Grenze nicht überschreiten.

Aber es gibt noch andere Bestimmungen beispielsweise dürfen in Spanien normalerweise keine Hunde mit in öffentliche Verkehrsmittel genommen werden (es gibt Ausnahmen wie Blindenhunde) und meistens sind sie auch nicht in Restaurants willkommen. In einigen Ländern müssen bestimmte Hunde in den öffentlichen Verkehrsmitteln und an öffentlichen Plätzen Maulkörbe tragen. Das gilt zum Beispiel unter anderem für Deutsche Schäferhunde in Kroatien. Was man, wo mit welchem Hund darf, erfährt man am besten bei den jeweiligen Botschaften. Und es ist ratsam, sich vor jeder Reise wieder zu erkundigen, denn Gesetze ändern sich auch mal.

Es gibt allerdings eine Sache, die für alle europäischen Länder gilt und das ist die Tollwutimpfung. Wenn man kontrolliert wird (und das kann nicht nur bei der Grenzüberschreitung passieren, sondern auch während des Aufenthalts) und der Hund ist nicht geimpft, landet er schnell mal in Quarantäne. Das sollte auf jeden Fall vermieden werden, da es nicht nur für die Besitzer Stress bedeutet, sondern vor allem für das Tier. 

In die meisten europäischen Länder kann man problemlos mit Hund einreisen. Dafür benötigt der Hund folgende Dinge:

– einen EU-Heimtierausweis

– einen Microchip oder Tätowierung zur eindeutigen Identifizierung

– und eine gültige Tollwutimpfung, wobei der Hund bei der Impfung mindestens 12 Wochen alt gewesen sein muss. Der Grenzübertritt darf aber frühestens 21 Tage nach der Erstimpfung erfolgen. Außerdem muss die Gültigkeitsdauer beachtet werden. Während die meisten Tollwutimpfungen alle drei Jahre aufgefrischt werden müssen, wünschen manche Länder eine jährliche Wiederholung. Und die Impfung darf nicht vor der Kennzeichnung erfolgt sein.

Ein paar europäische Länder stellen noch weitere Bedingungen an die Einreise mit Hund, deshalb solltet Ihr Euch wie geschrieben immer bei der Botschaft erkundigen.

Tipp 2: Eine Unterkunft finden

Egal ob man ein konkretes Reiseziel hat oder einfach erst einmal schaut, wo man etwas mit Hund findet. Die Unterkunft-Suche steht oft mit an erster Stelle bei der Reiseplanung. Mit Hund ist es dabei nicht immer einfach, denn es gibt durchaus Hotels und Ferienwohnungen, wo eine tierische Begleitung nicht gestattet ist. Bei den großen Buchungsportalen wie Booking.com kann man bei seiner Suche das Kriterium „Haustiere erlaubt“ anklicken.

Doch nicht immer reicht ein einfaches Zimmer aus, denn alle Hunde und auch ihre Besitzer haben unterschiedliche Bedürfnisse. So benötigen die einen vielleicht einen eingezäunten Garten, manche möchten einen See oder einen Strand in der Nähe haben, wo auch Hunde erlaubt sind, die einen stehen mehr auf Natur und die anderen auf Kultur und so weiter. Da kann man sich schon manches Mal die Finger bei der Suche wund tippen. Doch es gibt Abhilfe. Eine gute Möglichkeit für gezielte Aufrufe sind natürlich die sozialen Medien. Bei Facebook gibt es beispielsweise einige Gruppen, wo man Angebote und Tipps bekommt sowohl für Ferienwohnungen als auch Campingplätze. Doch nicht jeder ist bei Facebook.

In dem Fall eignen sich verschiedene Portale wie zum Beispiel Hundeurlaub oder Ferien mit Hund. Hier kann man sich gezielt nach der Region (sowohl in Deutschland als auch in anderen europäischen Ländern) eine passende Ferienwohnung aussuchen. Und schon bald gibt es ein neues Reiseportal für Urlauber mit Hund und zwar von vawidoo. Dort gibt es neben Unterkünften auch zahlreiche Tipps fürs Reisen mit Hund. Auf dem Blog lassen sich schon einige Artikel rund um das Thema finden. Die beiden Betreiberinnen haben auch ein Forum gegründet, wo man sich austauschen kann auch über andere Themen die Hunde betreffen

Tipp 3: Wie komme ich an das Urlaubsziel?

Im Prinzip stehen jedem drei Möglichkeiten zur Verfügung: das Auto/Wohnmobil, der Zug (oder öffentliche Verkehrsmittel) und das Flugzeug. Das Auto/Wohnmobil ist sicherlich das einfachste Reisemobil, denn so kann man sich nicht nur seine Streckenabschnitte und Pausen einplanen, sondern man hat auch mehr Möglichkeiten für das Gepäck. Was beim Autofahren mit Hund zu beachten ist, habe ich in dem Beitrag „Auf Reisen: Tipps fürs Autofahren mit Hund“ zusammengefasst. Alex und ich nutzen immer das Auto. Mit meinem letzten Hund bin ich allerdings auch schon mit dem Zug und Flugzeug unterwegs gewesen.

Zugfahren hat den Vorteil, dass es manchmal günstiger ist als Autofahren und vor allem umweltschonender. Viele finden es auch viel entspannter als selbst zu fahren. Ich gehöre allerdings nicht zu denjenigen. Mit meinem letzten Hund habe ich eine längere Zugfahrt von Bremen nach Bern gemacht und ich habe mir geschworen „Nie wieder!“ Ich hasse es unter anderem nicht nach draußen zu können, wann ich es will. Andere haben weniger Probleme damit und fahren regelmäßig mit dem Zug und Hund. Bei kleinen Hunden, die in eine Tasche passen, gibt es oft den Vorteil, dass sie umsonst mitfahren dürfen. Wie das Zugfahren mit Hund bei der Deutschen Bahn funktioniert, erfahrt Ihr hier.

Das Thema Fliegen mit Hund löst oft Diskussionen mit verheerenden Ausmaß aus. Wie erwähnt, ich bin mit meinem letzten Hund mehrfach geflogen. Allerdings war er erstens die Coolheit in Person oder besser in Hund, den nichts erschütterte, und zweitens durfte er aufgrund seiner Größe stets mit in den Passagierraum. Je nach Airline unterscheiden sich die Gewichtsangaben. In der Regel reichen sie von 6 bis 8 Kilogramm in seltenen Fällen sind 10 Kilogramm gestattet. Allerdings gilt das Gewicht inklusive Tasche, die der Hund während des Fluges nicht verlassen darf. Und ganz ehrlich, wer möchte denn stundenlang in einer kleinen, engen Tasche liegen?

Für größere Hunde ist das Fliegen aber noch stressiger. Egal wie cool sie normalerweise sind, ein Aufenthalt in einer Box im Frachtraum ist sicherlich nichts, was sich ein Hund wünscht. Ich gehöre aber nicht zu den absoluten Verfechtern des Fliegens mit Hund. Im Endeffekt muss es auch jeder selbst entscheiden. Doch bitte macht Euch bewusst, was das für Euren Hund bedeutet und überlegt gut, ob Ihr ihm das für zwei Wochen Strandurlaub wirklich zumuten möchtet.

Tipp 4: Für den Notfall

Zugegeben ich gehöre in bestimmten Punkten zu den Übervorsichtigen, insbesondere wenn es um meinen Hund Alex geht. Deshalb recherchiere ich vor jeder Reise, wo es Tierkliniken und/oder -ärzte gibt und schreibe mir die Kontaktdaten auf. Das kann ich auch für alle entspannteren durchaus empfehlen, denn bei einem Notfall ist schnelles Handeln gefragt. Wenn man die Adressen dabei hat und diese nicht erst noch suchen oder erfragen muss, gewinnt man zum einen Zeit und zum anderen beruhigt das etwas.

Was für mich ebenfalls zur Notfallplanung gehört, ist eine Registrierung und Kennzeichnung von Alex. Er trägt eine Marke, in Form eines Tierpersos, wo alle wichtigen Infos drauf stehen, und er ist bei Tasso registriert, dessen Marke er ebenfalls um den Hals trägt. Die gemeinnützige Organisation Tasso ist zwar außerhalb von Deutschland weniger bekannt, doch falls jemand Euren Hund findet und/oder zur Polizei oder Tierheim bringt wird mit hoher Wahrscheinlichkeit überprüft, was es damit auf sich hat. Außerdem gibt es zwei Datenbanken (Petmaxx und Europetnet), wo die Chipnummer eingegeben werden und einem dann gezeigt wird, wo das Tier registriert ist. Deshalb ist eine Tasso Registrierung auch für Europareisen nicht verkehrt. Es gibt noch einige andere Datenbanken über die ich demnächst noch ausführlicher berichte.

Es gibt bereits in verschiedenen Größen Notfallsets für Hunde. Was möglichst mit dabei sein sollte, ist folgendes:

– Verbandsmaterial (Wundkompressen, Verbandspäckchen, Mullbinden, gegebenenfalls eine Verbandschere und etwas zum befestigen, wenn es nicht selbsthaftende Verbände sind, wie zum Beispiel Heftpflaster),

– eine Kühlkompresse,

– Wundsalbe,

– Rettungsdecke,

– eventuell eine Maulschleife,

– eine Zeckenzange, ·

– eine Einmalspritze und,

– Handschuhe.

Falls Ihr Euch nirgends registrieren möchtet, solltet Ihr wenigstens eine Marke oder Ähnliches mit Euren Kontaktdaten am Hund befestigen. Am besten nehmt Ihr Eure Handynummer (mit der Deutschlandvorwahl 0049+), denn beispielsweise Euer Festnetz nutzt nichts, wenn Ihr nicht da seid. Entschuldigt bitte, ich möchte keinem Dummheit oder dergleichen unterstellen, aber manchmal bedenkt man nicht die einfachsten Dinge. So habe ich auch schlauerweise auf Alex Perso vergessen die Vorwahl für Deutschland hinzuschreiben… Es gibt auch die Möglichkeit Schilder an das Halsband oder Geschirr zu kletten oder gar die Nummer aufsticken zu lassen. So etwas ist gerade bei ängstlicheren Tieren hilfreich. So würde Alex nämlich beispielsweise keinen Fremden so nah an sich heranlassen, dass man die Telefonnummer lesen kann.

Für Hunde, die gerne jagen oder aus einem anderen Grund gerne ausbüchsen, empfehle ich sie am besten an der (Schlepp-)Leine zu lassen. Natürlich lässt sich es nicht immer verhindern, dass der Hund doch entwischt. Für solche Hunde ist ein GPS-Gerät eine gute Geschichte. Ich selbst habe mir jetzt den Tractive GPS Tracker zugelegt, den Alex und ich schon bald im Urlaub testen werden – der Bericht folgt selbstverständlich. Einen Testbericht innerhalb Österreichs findet Ihr bei Angelika von wiederunterwegs.

Tipp 5: Krankheiten und Versorgung

Wie sicherlich jedem bekannt sein dürfte, gibt es verschiedene Hundekrankheiten, die von Region zu Region unterschiedlich sein können. Vor allem der Mittelmeerraum ist zum Beispiel für Leishmaniose bekannt, das von Sandmücken übertragen wird. Während in vielen Ländern die Tollwut als ausgestorben gilt, gibt es sie noch wie zum Beispiel in Gegenden von Afrika, Asien und Osteuropa, wo das nicht der Fall ist. Und auch in anderen europäischen Ländern ist die Krankheit noch anzutreffen. So sollen Füchse nicht mehr befallen sein, aber dafür manche Fledermäuse und das auch in Deutschland.

Ein gefährliches Tier, das sich auf der ganzen Welt zuhause fühlt ist die Zecke. Überall kann sie sehr gefährliche Krankheiten übertragen, die manchmal tödlich verlaufen. Deshalb sollte ein Zeckenschutz auf jeden Fall drin sein. Welche Krankheiten in Eurem Reiseziel auftreten, könnt Ihr zum einen über die jeweilige Botschaft erfahren und zum anderen von Eurem Tierarzt. Letzterer kann Euch auch in Sachen Vorbeugung bestens zur Seite stehen.

Ist daran gedacht, gibt es natürlich noch die Unfälle und Verletzungen, die plötzlich auftreten können. Ein Notfallset sollte deshalb unbedingt mit im Gepäck sein. Der Besuch eines 1-Hilfe-Kurses ist nur zu empfehlen, denn auch der hilft in einem Notfall die Ruhe zu bewahren und schnell sowie richtig zu handeln. Das Deutsche Rote Kreuz bietet beispielsweise bereits in einigen Städten so einen Kurs an, bei dem man die wichtigsten Hilfsmaßnehmen beim Hund lernt und übt, wie beispielsweise einen Verband richtig anlegen oder wie die Wiederbelebung funktioniert.

Tipp 6: Die beste Reisezeit

Was natürlich bei der Reiseplanung mit Hund bedacht werden sollte, ist die Zeit. Klar es gibt viele, die an die Ferientermine gebunden sind und da ist natürlich nicht nur auf den Straßen einiges los. Als beste Reisezeit in den wärmeren Monaten eignet sich der frühe Morgen bis Vormittag oder der späte Abend beziehungsweise die Nacht. Denn selbst wenn es eine Klimaanlage gibt, der Hund kann durch die Sonnenstrahlen durch die Scheiben trotzdem einen Sonnenstich oder Hitzschlag bekommen. Und je nach Entfernung sollten ja auch Pausen gemacht werden. Außerdem kann die Klimaanlage durchaus mal ausfallen selbst im Zug. Im Winter sollte der Tag genutzt werden, wenn man mit dem Auto unterwegs ist, um möglicher Glätte auszuweichen.

Bei der Reisezeit sollten auch das Urlaubsziel und der Hund berücksichtigt werden. Bei Alex merkt man ganz deutlich, dass in ihm ein Husky steckt. Im Winter hat er absolut keine Probleme, aber sobald es wärmer wird. So fängt er schon bei 15 Grad an zu hecheln und 20 Grad sind eigentlich das höchste der Gefühle für ihn, um sich noch etwas länger draußen zu bewegen. Ich kenne aber auch Hunde, die relativ problemlos mit 30 Grad auskommen. Klar auf eine mehrstündige Wanderung sollte man bei solchen Temperaturen generell verzichten.

Mit Alex kann ich dann aber wirklich nur höchstens an den Baum gegenüber gehen und mehr nicht. Im Sommer will er entweder früh oder spät raus. Deshalb würde ich mit ihm nie in diesen Monaten nach Spanien oder Italien fahren, sondern eher irgendwo in Deutschland bleiben, an den Atlantik fahren oder nach Skandinavien. Klar, auch dort kann es überall heiß werden, aber ganz der Wärme entziehen geht nun mal nicht, solange wir nicht fliegen wollen. Also wenn Ihr schon immer mal nach Kroatien wolltet, aber ihr habt einen Alex Zuhause, dann tut ihm den Gefallen und legt nach Möglichkeit die Reise nicht in den Juli oder August. Gleiches gilt natürlich für Hunde, die schnell frieren. Wenn man sie nicht vor der Kälte schützen kann, sollte man mit ihnen im Winter nicht nach Sibirien fahren. Wobei Alex einen sibirischen Winter wahrscheinlich toll fände.

Natürlich kann man durchaus einen Strandurlaub mit Hund im Sommer machen. Dann achtet aber bitte darauf, dass Ihr Eurem Hund einen Schattenplatz anbieten könnt. Wenn kein natürlicher Schatten durch Bäume oder Ähnlichem da ist, sollte ein Sonnenschirm oder dergleichen im Gepäck sein. Es geht aber auch kreativer, so habe ich Alex bei unserem ersten Urlaub an die Ostsee einen Sonnenschutz aus meinen Klamotten und ein paar Stöcken gebastelt. Er fand es super. 🙂

Tipp 7: Die Sache mit dem Futter

Bei der Reiseplanung mit Hund kommt natürlich die Frage nach dem Futter mit auf. Hierbei kommt es natürlich ganz darauf an, was Euer Hund frisst, wie Ihr verreist und wie er auf eine eventuelle plötzliche Futterumstellung reagiert. Mit meinem letzten Hund bin ich zum Beispiel einmal für sieben Wochen nach Spanien geflogen. Im Gepäck sein Futter für den Zeitraum mitzunehmen, wäre etwas teuer gewesen, aber glücklicherweise vertrug Struppi sehr viel bis auf Nassfutter. Also konnte ich problemlos vor Ort für ihn einkaufen.

Bei Alex sieht das anders aus. Ich kann ihm zwar immer zwischendurch etwas anderes füttern, aber seine Hauptmahlzeiten beziehungsweise der Großteil davon muss aus seinem Standardfutter bestehen, sonst kriegt er gleich Flatulenzen. Da wir stets mit dem Auto unterwegs sind, ist das natürlich kein Problem. So kann ich entweder die Säcke mitschleppen oder seine Rationen abpacken. Seine Nassfleischportionen stammen aus Dosen (ich möchte bitte keine Diskussion übers „richtige“ Füttern, danke!) und passen ebenfalls problemlos ins Auto.

Wer seinen Hund barft, dürfte in den meisten Fällen keine Probleme haben. Sofern man nicht auf eine einsame Berghütte ins Lappland fährt, sind Metzger und Supermärkte meist nicht weit. Klar, weiß man vielleicht nicht vorab, was da für Fleisch auf einen zukommt, aber bei Magenfesten Hunden kann man entweder ein Auge zudrücken oder man muss das Internet genauestens befragen.

Für Barfer oder für Wanderer ist Trockenfleisch eventuell eine weitere Idee. Es gibt verschiedene Sorten und Hersteller. Der Vorteil ist definitiv, dass die Pakete leicht sind und somit auch in großen Mengen nicht allzu viel Platz wegnehmen.

Wer eine Mehrtageswanderung plant, die von Unterkunft zu Unterkunft führt, kann das Hundefutter auch in Rationen an die unterschiedlichen Unterkünfte per Post verschicken. Das geht natürlich ebenfalls bei Campingplätzen oder Packstationen. Allerdings ist das nur zu empfehlen, wenn man innerhalb Deutschlands beziehungsweise seiner Heimat reist. Denn sonst wird es teuer. Ich habe gerade erst für einen DIN A4 Brief nach Irland 3,50 Euro bezahlt und der war nicht schwer.

So ist an alles gedacht? Dann wünschen wir Euch einen wunderschönen Urlaub!

Falls jemand von Euch noch ein paar weitere Tipps für die Reisevorbereitung mit Hund hat, dann freue ich mich auf Euren Kommentar.

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